Illustration of a salon website being built from blocks, with puzzle pieces for plugins, a key and a gear

Eine eigene Website für deinen Salon: Warum WordPress eine kluge Wahl ist

Viele Salons sind auf Instagram oder Facebook gut sichtbar. Schöne Fotos, begeisterte Kommentare und ab und zu eine neue Kundin über eine Nachricht. Trotzdem hat das eine Kehrseite: Das Konto gehört dir nicht wirklich. Der Algorithmus entscheidet, wer deine Beiträge sieht, und Kunden, die dich über Google suchen, finden dich dort nur schwer.

Eine eigene Website ist dein Schaufenster, deine Preisliste und deine Rezeption in einem, und sie gehört ganz dir. In diesem Artikel erfährst du, warum WordPress dafür eine kluge Wahl ist, was es dir bringt und was es von dir verlangt.

Was ist WordPress?

WordPress ist eine Software, mit der man Websites erstellt und verwaltet. Über 40 Prozent aller Websites weltweit laufen damit, von kleinen Salons bis zu großen Marken. Die Software selbst ist kostenlos und Open Source: Niemand besitzt sie, und du bist an niemanden gebunden.

7 Vorteile von WordPress für deinen Salon

1. Sie gehört dir. Deine Website, deine Texte, deine Fotos und deine Kundendaten liegen bei deinem eigenen Hoster. Willst du irgendwann zu einem anderen Anbieter oder Webdesigner wechseln? Dann nimmst du einfach alles mit.

2. Keine Provision, keine Abhängigkeit. Du zahlst für das Hosting und eventuell für Erweiterungen, aber nicht pro Termin oder pro Kunde. Je voller dein Salon, desto günstiger wird es.

3. Erweiterbar mit Plugins. Mit Plugins fügst du Funktionen hinzu: Online-Buchung, ein Kontaktformular, einen Newsletter oder sogar einen Onlineshop für deine Produkte. Du wählst nur, was du brauchst.

4. Gut auffindbar. WordPress ist mit Blick auf Suchmaschinen gebaut. Mit einem SEO-Plugin legst du Titel und Beschreibungen fest, und mehrsprachige Websites sind gut machbar.

5. Dein eigener Stil. Es gibt Tausende Themes, und mit dem Block-Editor baust du Seiten ohne Programmierkenntnisse. Deine Farben, deine Schrift, deine Fotos: Deine Website fühlt sich an wie dein Salon.

6. Selbst anpassen. Ein neuer Preis, andere Öffnungszeiten an Feiertagen oder eine neue Kollegin? Das änderst du selbst, ohne jedes Mal einen Webdesigner anzurufen.

7. Eine riesige Community. Hilfe findest du überall, und fast jeder Webdesigner kennt WordPress. Du stehst nie allein da.

Was verlangt WordPress von dir?

Ehrlich gesagt: Eine eigene Website ist etwas mehr Arbeit als ein Social-Media-Konto. Du brauchst:

  • einen Domainnamen, zum Beispiel deinsalon.de;
  • Hosting, oft schon ab ein paar Euro im Monat, meist mit vorinstalliertem WordPress;
  • Pflege: Updates und Backups, die größtenteils automatisch laufen können;
  • ein bisschen Zeit für die Einrichtung oder einen Webdesigner, der das für dich übernimmt.

Für die meisten Salons ist das gut überschaubar, vor allem wenn du es einmal ordentlich einrichten lässt.

So fängst du an

Wähle einen Hoster mit vorinstalliertem WordPress und registriere dort deinen Domainnamen. Such dir ein ruhiges, schönes Theme aus. Fang mit ein paar Seiten an: Startseite, Behandlungen und Preise, Team und Kontakt. Danach fügst du die Online-Buchung hinzu, damit Kunden auch abends und am Wochenende buchen können.

Online-Buchung mit ChairIt

ChairIt ist ein kostenloses Plugin für WordPress, gemacht für Friseursalons, Barbershops, Nagel- und Wimpernstudios, Kosmetikstudios und Hundesalons. Du installierst es über das Menü Plugins oder über die Plugin-Seite auf WordPress.org. Danach fügst du mit Blöcken dein Buchungsformular, die Preisliste, dein Team und deine Öffnungszeiten zu deinen Seiten hinzu.

Der Block mit den Öffnungszeiten, der zeigt, ob der Salon gerade geöffnet ist
Einer der Blöcke: Öffnungszeiten, mit dem Hinweis, ob du gerade geöffnet hast.

Kurz gesagt

Soziale Medien sind toll, um gesehen zu werden. Eine eigene WordPress-Website sorgt dafür, dass Kunden dich auch finden, alles über deinen Salon lesen und sofort einen Termin buchen. Zwei Dinge, die perfekt zusammenpassen.

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