Zahlungsmethoden im Salon: warum die richtige Auswahl mehr Buchungen bringt
Es ist Sonntagabend. Lisa sitzt auf dem Sofa und bucht einen Haarschnitt für Donnerstag. Alles läuft glatt, bis zum letzten Schritt: bezahlen. Ihr gewohnter Bezahlknopf ist nicht dabei. Sie zögert, legt das Handy weg und denkt: „Das mache ich morgen.“ Morgen hat sie es vergessen.
Das passiert öfter, als du denkst. Wer beim Bezahlen abbricht, ist ein Termin, der dir entgeht. Mit den richtigen Zahlungsmethoden verhinderst du das. In diesem Artikel liest du, warum diese Auswahl so wichtig ist, welche Methoden in welchem Land beliebt sind und wie du alles clever einrichtest.
Warum die Zahlungsmethode so wichtig ist
Online bezahlen ist eine Frage von Vertrauen und Bequemlichkeit. Menschen bezahlen am liebsten so, wie sie es immer tun: mit der App ihrer Bank, mit dem Handy oder mit ihrer gewohnten Karte. Fehlt die Lieblingsmethode, wirkt der Schritt plötzlich größer. Man muss eine Karte suchen, eine andere App öffnen oder ein Konto anlegen. Genau in diesem Moment springt ein Teil deiner Kundschaft ab.
Sieht die Kundin dagegen ihren vertrauten Knopf, ist die Zahlung eine Sache von Sekunden. Und ein bezahlter Termin bringt mehr als nur das Geld:
- Weniger No-Shows. Wer schon bezahlt hat, kommt auch wirklich. Und wer doch nicht kann, sagt rechtzeitig ab.
- Weniger Aufwand an der Kasse. Nach der Behandlung muss niemand mehr abrechnen. So bleibt Zeit für ein Gespräch oder den nächsten Termin.
- Mehr Sicherheit. Das Geld ist auf deinem Konto, auch bei langen und teuren Behandlungen.
Jedes Land hat seinen eigenen Favoriten
Was in einem Land selbstverständlich ist, kennt man im Nachbarland kaum. In den Niederlanden zahlt man mit iDEAL, in Belgien mit Bancontact und in der Schweiz mit TWINT. Das sind die beliebtesten Methoden je Land:
- Deutschland: Kreditkarte und PayPal.
- Österreich: EPS, dazu Kreditkarte und PayPal.
- Schweiz: TWINT.
- Niederlande: iDEAL, dort mit Abstand die beliebteste Art, online zu bezahlen.
- Belgien: Bancontact, dazu die Apps von KBC/CBC und Belfius.
- Frankreich und Großbritannien: Kreditkarte und PayPal.
- Polen: BLIK und Przelewy24.
- Schweden: Swish.
- Dänemark und Finnland: MobilePay.
- Norwegen: Vipps.
- Spanien: Bizum.
- Portugal: MB WAY.
- USA: Kreditkarte, Cash App Pay und Link.
Außerdem funktionieren Kreditkarten (Visa, Mastercard und American Express), Apple Pay und Google Pay weltweit. Die letzten beiden sind vor allem auf dem Handy praktisch: kurz Gesicht oder Finger, fertig.
Hast du Kundschaft aus verschiedenen Ländern, etwa weil dein Salon nahe einer Grenze oder in einer Touristenstadt liegt? Dann schalte auch die Methoden der Nachbarländer ein.
Wer den eigenen Bezahlknopf sieht, zögert nicht.
Wie viele Zahlungsmethoden brauchst du?
Mehr ist nicht immer besser. Eine lange Liste mit unbekannten Logos macht die Wahl eher schwerer. Eine gute Grundlage:
- Der lokale Favorit: die Methode, die die meisten Menschen in deinem Land nutzen.
- Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay: für alle, auch für Touristen und Expats.
- Vielleicht ein oder zwei Extras: etwa PayPal oder den Favoriten eines Nachbarlandes.
Achte auch auf die Währung. Lokale Methoden funktionieren nur in ihrer eigenen Währung: BLIK in Złoty, TWINT in Schweizer Franken und Swish in schwedischen Kronen. Und wähle keine Methoden, bei denen erst später bezahlt wird, wie Überweisung oder Lastschrift. Bei einer Online-Buchung willst du sofort wissen, ob bezahlt wurde.
Sollen alle im Voraus bezahlen?
Nicht unbedingt. Viele Stammkunden bezahlen lieber nach der Behandlung im Salon, und das ist in Ordnung. Vorauszahlung lohnt sich vor allem bei neuen Kunden, die du noch nicht kennst, und bei Kunden, die schon einmal nicht erschienen sind. Bei langen oder teuren Behandlungen kann es auch sinnvoll sein, sie von allen zu verlangen.
Wichtig ist, dass es fair wirkt. Wer rechtzeitig absagt, bekommt das Geld zurück. Nenne deine Stornoregeln deutlich bei der Buchung, dann weiß jeder, woran er ist.
So klappt das mit ChairIt
Mit ChairIt Pro bezahlen Kunden direkt bei der Buchung. Du entscheidest, ob du mit Mollie oder mit Stripe arbeitest. Mollie ist stark bei europäischen Methoden wie iDEAL, Bancontact, TWINT und Vipps. Stripe funktioniert auch weit über Europa hinaus, zum Beispiel in den USA, in Kanada und in Australien. Das Geld geht direkt auf dein eigenes Mollie- oder Stripe-Konto.
Zusammen sind das fast zwanzig Zahlungsmethoden. Welche deine Kunden sehen, bestimmst du selbst: Du schaltest sie in deinem eigenen Mollie- oder Stripe-Konto ein. In der Übersicht der Zahlungsmethoden nach Land siehst du genau, was möglich ist.
Standardmäßig wählen Kunden selbst: jetzt online bezahlen oder später im Salon. Möchtest du mehr Sicherheit? Dann legst du fest, dass neue Kunden, Kunden, die schon einmal nicht erschienen sind, oder einfach alle im Voraus online bezahlen. Sagt jemand rechtzeitig ab oder sagst du selbst einen Termin ab, erstattet ChairIt den Betrag automatisch. Behandlungen mit Ab-Preis oder Preis auf Anfrage werden immer im Salon bezahlt.
Online bezahlen ist Teil von ChairIt Pro (69 € pro Jahr), zusammen mit der Nachrichtenzentrale, Gutscheinen und Rabattcodes. Online-Buchung, Teamkalender und Bestätigungs-E-Mails sind kostenlos.
ChairIt ist ein Plugin für WordPress. Du brauchst also eine eigene WordPress-Website, auf der du ChairIt kostenlos über das Menü Plugins installierst.
Fang bei deinen eigenen Kunden an
Du weißt nicht, welche Methoden du einschalten sollst? Frag deine Kunden beim nächsten Besuch: „Wie bezahlst du online am liebsten?“ Gut möglich, dass du in wenigen Tagen genau weißt, was du brauchst. Schalte diese Methoden ein und schau, wie viele Termine ab jetzt schon bezahlt hereinkommen.
